Ein Traum von vielen. Wellenrauschen. Palmenrascheln. Seit zwei Monaten lebe ich nun schon am Strand in Tansania. Einsam und wild, ein absoluter Traumstrand. Morgens geht die Sonne über dem Meer auf und bringt alles zum Funkeln. Nachts befinde ich mich unter einem Sternenhimmel, den ich noch nie zuvor woanders auf der Welt so üppig bewundern durfte. Die Zeit läuft hier langsamer. Wochentage spielen hier keine Rollen, die Wellen kommen und gehen immer. Ich lebe so vor mich hin.
Manchmal denke ich, ich brauche Urlaub vom Strand. Ein paar Tage Auszeit. Denn der Strand ist auch nichts mehr Besonderes, wenn man ihn tagtäglich sieht. Das Meer nicht mehr einfach nur toll, wenn du jede Nacht vom Wellenrauschen bei Flut aufwachst. Und das Leben hier ist sehr einsam.
Nichtsdestotrotz möchte ich die Erfahrung nicht missen. Mal an so einem Ort gelebt zu haben, die Erfahrung ist einmalig.
Die Abgeschiedenheit. Kein Stress, eine Termine. Wir leben so vor uns hin. Ein Blick in den Himmel bei Nacht. Hast du die Sternschnuppe gesehen? Der Sonnenuntergang über dem Buschland. Nachts am Strand entlang zu laufen. Jeden Tag die Füße ins Wasser halten. Palmen, meine Glücksbäume, weil ich mich immer freue, wenn ich eine Palme sehe. Da ist ein Gefühl von Entspanntheit. 90 Tage barfuß. Sand zwischen den Zehen, Salz auf meinem Gesicht.
Eine Prise Leichtigkeit, die diesen Sommer würzt.