Sonntag, 12. April 2015

Nordseewind

Sechs Tage waren wir da. Ließen und vom Wind durchpusten, schmeckten die salzige Luft auf unserer Haut. Die Sonne lies uns den Wind nicht spüren. Das Meer glitzerte und ich konnte nicht unterscheiden, ob das jetzt Watt war oder Welle. 
Sechs Tage lang war Frieden und nichts außer den Dingen, die ich wollte. Es gab viele magische Momente. Wie am ersten Abend, als wir auf den Befestigungslinien im Meer standen und über uns ein Schwarm Stare hinweg flog. Da brauchte ich kein Vogel sein, um frei zu sein, ich war es auch so.
Oder die Fahrradtour, bei welcher wir auf dieses süße kleine Café im Schlosspark gestoßen sind. Alles so kleine Dinge, die ich nicht vergessen möchte. Die Kartenspiele mit meinen Brüdern. Die Dünenwanderung mit meinen Eltern, nichts um uns herum außer Dünen und das Meeresrauschen. Am letzten Abend der Sturm. Der Sand, der über den Boden wehte und pfiff, die Wellen, die sich durch nichts einengen ließen.
Der Wind hat meinen Kopf wieder frei gemacht.

3 Kommentare:

  1. Es gibt doch (fast) nichts Schöneres, als mal ein paar Tage weg vom Alltag zu sein und einfach seine Seele baumeln zu lassen. Am besten mit Geliebten und an einem Ort, der einen auch entspannen lässt. Schön, dass du deine sechs Tage Freiheit genießen konntest. Ich hoffe wieder im Alltag angekommen zu sein, war nicht all zu schwierig.
    xxx

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  2. Wow super schöne Eindrücke!! Liebst, Vanessa

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  3. Solche Tage sind einfach Gold wert. Es tut so gut, wenn man einfach mal raus kommt, ganz wo anders hin und sich einfach treiben lässt. Die Sorgen und der Alltag ganz weit weg. :)

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