Montag, 24. August 2015

Ich hatte vor.

Ich hatte vor, auch im Sommer zu bloggen. Wie letztes Jahr eigentlich auch. Beide Male habe ich es, trotz unzähliger Ideen, nicht gemacht. Und irgendwann waren die Ideen dann weg.
Ich hatte vor, diese Ideen aufzuschreiben, egal wo. Irgendwann waren diese Ideen vergessen. 
Ich hatte vor, euch von meinen wunderbaren Sommererlebnissen zu erzählen. Nun, das werde ich vielleicht noch tun. 
Meine To Do-Listen sind länger als das, was ich dann tatsächlich mache. Vielleicht, weil ich es lieber mag. Listen zu schreiben. Ich schreibe gerne und es ist bequemer. Aber es ist verloren. Irgendwie. Ich verliere die Fähigkeit, meine Gedanken zu abstrahieren und gleichzeitig zu intensivieren. Ich verliere meine Leidenschaft für die Zauberei von Buchstaben, Wörtern, Sätzen, Formulierungen.
Ich bin ohnmächtig. 
Versuche zu erklären und scheitere. Alles ist nichts, eine Bagatelle, lächerlich. Es kommt mir nicht wichtig vor. Dabei mochte ich es doch gerade, auch Kleinigkeiten durch Worte in etwas Bedeutsames und Ernstes zu verwandeln.
Kriege meine Gedanken nicht beisammen, auf eine Art, die mich schwindelig werden lässt. Das ist kein wundersamer Freiflug der Gedanken mehr! Das ist Bedrohung, Angst, Ohnmacht. Und ich komme da nicht wieder raus.

Anmerkung: Den Text habe ich vor knapp einem Monat geschrieben - und lange gebraucht, um ihn zu veröffentlichen. Weil ich gezögert habe, vielleicht habe ich mich sogar geschämt. Nun ja, vielleicht ist das ja auch wieder der Durchbruch.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen