Freitag, 6. Juni 2014

Donner und Regen

Der Regen peitscht durch die Gassen, dunkel wird es, dunkel und düster. Eine einzige Neonlampe erhellt die Straße. Die Menschen laufen so schnell wie möglich auf die Häuser zu, ein junger Mann flüchtet sich in den Eingang der Metro. Ein Donnergrollen ertönt, schon prasselt der Regen doller als ohnehin schon. Der Himmel ist schwarz. Ungeduldig erwarten wir das End dieses Gewitters ab. Eigentlich hat niemand Zeit, wir sind in Eile, müssen dahin und dorthin. Doch das Wetter hält uns alle an diesem Ort, niemand wagt sich aus der schützenden Überdachung. Eine alte Frau beginnt zu singen, erst leise und sanft, dann immer kräftiger. Ich wundere mich, wie kann in so einer alten Person noch so viel Stimme liegen? Zwei Kinder beginnen zu tanzen, in den Regen trauen sie sich nicht, aber das ist ja auch egal. Die Menschen werden aus ihrer Ungeduld gerissen, fasziniert schauen wir dn Kindern zu. Plötzlich bricht ein Sonnenstrahl durch die Wolken. Der Donner hat schon aufgehört. Die Sonne bricht immer weiter durch das Wolkengehange und bringt die regennassen STraßen zum Glitzern. Schließlich erscheint sie ganz, der Regen hört auf. Die verregnete Stadt ist gold erleuchtet. Ein, zwei Sekunden, dann ist der Zauber verflogen und jeder eilt wieder seiner Sache nach.

Blogvorstellung auf LIBELLENSCHWARM

2 Kommentare:

  1. das erste bild ist wunderschön und der text beschreibt diesen Moment echt gut ♥

    kannst du deine Hand wieder ganz normal benutzen oder hast du noch schmerzen?
    die geschichte mit der Hand ist vom Anfang bis zum ende lustig, aber ich glaube deine Hand wird sich schnell angleichen und genauso braun werden wie der rest des arms;)
    nein, an diesem Wochenende war ich mit einer austauschgruppe von ein paar kirchenchören dort, die noch plätze im Bus frei hatten und deswegen konnte ich auch mit. Das Mädchen, das ich dort besuchte, habe ich allerdings schon letztes jahr im herbst bei einem kurzaustausch meiner schule kennengelernt. Nein, Schwedisch kann ich so gut wie gar nicht, außer hallo und danke und wie ich heiße und so was. Wir unterhalten uns auf Englisch, was die Schweden richtig gut können, da in Schweden keine Filme synchronisiert werden und sie die meisten Filme in Originalsprache gucken müssen. Außerdem sind die sowieso die aller größten Amerika-Fans.

    Liebst, Carolin

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