Mittwoch, 16. Dezember 2015

Was ich mir wünsche.

Irgendwie geht dieses Jahr wieder alles viel zu schnell. Im Oktober war ich noch ganz euphorisch, dass der Advent bald beginnt. Doch schon bald wuchs mir alles - mal wieder - über den Kopf. Vielleicht idealisiere ich den Advent zu stark, wenn ich an ihn denke. Nur er ist halt nie so, wie ich denke. Ich möchte Zeit haben. Ich möchte mit Ruhe und Freude genießen. Und das wird mir genommen. Oder wird es mir überhaupt genommen? Eins muss ich begreifen: Im Advent steht die Zeit nicht still. Im Advent gibt es auch Alltag. Und es liegt an mir, ob ich die kleinen Besonderheiten finde. Es liegt an mir, dass ich mich über einen Lebkuchen freue. Oder dass ich ihn ganz schnell esse, während ich über den Mathehausaufgaben sitze und mich ärgere, dass ich nicht mehr Zeit habe, ihn zu genießen. Advent bedeutet nicht nur Ankunft, sondern auch Jahresende. Und Enden sind nunmal stressig. Das ist aber irgendwie auch das tolle an Enden. Diese Geschäftigkeit. Würde der Advent ewig gehen - ich würde ihn vermutlich nicht so wichtig nehmen. 
Ich wünsche mir viel. Und oft viel zu viel. Und doch wünsche ich mir vor allem eins: Das ich mir die kleinen Sternstunden bewahre. Sternstunden. Sternminuten. Sternsekunden.

2 Kommentare:

  1. Sehr wahr. Irgendwie ist die Zeit jetzt wieder mal total verflogen... das ist wirklich fast schon beängstigend. Und grad in der Vorweihnachtszeit hat man tendenziell mehr so viel mehr Stress als zu anderer Zeit im Jahr... eigentlich wirklich schade...

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  2. Es ist so unheimlich wichtig, sich Zeit zu nehmen. Mir ging es diesen Advent aber ganz ähnlich wie dir. Im Nachhinein kann ich gar nicht mehr sagen, wohin meine Zeit eigentlich verschwunden ist, so war ich darauf fixiert sie zu 'bekämpfen'.
    Du hast das übrigens unheimlich toll in einen Text verpackt! War schon nach den ersten Worten hin und weg!! :D
    (Und die kleinen Bildchen auf deinem Wunschzettel sehen auch total süß aus!)
    xxx

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