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Sonntag, 27. Dezember 2015

Denn ich steh drauf.

Die Vorweihnachtszeit ist - trotz allem - meine Lieblingszeit. Ich blühe auf, obwohl doch gar kein Frühling ist. Ich blühe auf, geh fast daran kaputt und dann ist einen Ticken zu früh Weihnachten. Und genau das finde ich super! Kaum haben die Weihnachtsferien dann endlich begonnen (dieses Jahr bei mir sogar schon am 21.12.) stürze ich mich in die Bastelarbeit. In meinen Weihnachtskarten und -briefen steht dieses Jahr: "Ich genieße den vorweihnachtlichen Bastelstress, freue mich auf den familiären Weihnachtstrubel und sehe mit Spannung einem kunterbunten neuem Jahr entgegen." Denn ich steh auf diesen Bastelstress. Ich wäre längst nicht so produktiv, gäbe es diesen Stress nicht. Und umso mehr genieße ich die Ruhe im Weihnachtstrubel nach dem Bastelstress. Stress muss nicht immer negativ sein. Trubel muss nicht immer chaotisch und laut sein. Aber es sind trotzdem Trubel und Stress. Nur eben anders. Dieser Post sollte eigentlich schon am 23. online gehen. Aber dann habe ich es nicht geschafft. Das war mir dann zu viel Stress, der ganz schnell ungesund werden kann. Ich steh auf die Vorweihnachtszeit! Und deswegen backe ich auch morgen Plätzchen. Halt die Rezepte, die ich nicht geschafft habe, vor Weihnachten zu backen. Mein Weihnachten dauert auch nach den Feiertagen noch an. Ich verschenke auch noch Geschenke nach Weihnachten. Kurzum: Ich dehne aus, was mir gefällt. Bis Silvester. Das ist eine super Beschäftigung für die Tage dazwischen. In diesem Sinne wünsche ich allen lieben Menschen, die dies lesen und auf der ganzen Welt von Herzen frohe Weihnachten!
Ketten: Eine Idee von Celine
Weihnachtskarten: Ebenfalls ein DIY von sur la lune
Einhornbild und Kerze: Nun ja, das Einhornbild ist tatsächlich mal meinem eigenen Kreativkopf entsprungen und die Kerze ist das Weihnachtsgeschenk einer Freundin an mich, aus britischer Limonadenflasche und Kerze
Geschenkpapier: Die Verpackung des größeren Geschenks ist inspiriert von coralinart, das kleine Geschenk ist meinem Recyclingwahn zum Opfer gefallen (die Tannenbäume auf dem schon sehr oft verwendeten und tesafilmzerschlissenem Geschenkpapier sahen brauchbar aus, wurden kurzerhand ausgeschnitten und auf blaues Packpapier geklebt)

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Was ich mir wünsche.

Irgendwie geht dieses Jahr wieder alles viel zu schnell. Im Oktober war ich noch ganz euphorisch, dass der Advent bald beginnt. Doch schon bald wuchs mir alles - mal wieder - über den Kopf. Vielleicht idealisiere ich den Advent zu stark, wenn ich an ihn denke. Nur er ist halt nie so, wie ich denke. Ich möchte Zeit haben. Ich möchte mit Ruhe und Freude genießen. Und das wird mir genommen. Oder wird es mir überhaupt genommen? Eins muss ich begreifen: Im Advent steht die Zeit nicht still. Im Advent gibt es auch Alltag. Und es liegt an mir, ob ich die kleinen Besonderheiten finde. Es liegt an mir, dass ich mich über einen Lebkuchen freue. Oder dass ich ihn ganz schnell esse, während ich über den Mathehausaufgaben sitze und mich ärgere, dass ich nicht mehr Zeit habe, ihn zu genießen. Advent bedeutet nicht nur Ankunft, sondern auch Jahresende. Und Enden sind nunmal stressig. Das ist aber irgendwie auch das tolle an Enden. Diese Geschäftigkeit. Würde der Advent ewig gehen - ich würde ihn vermutlich nicht so wichtig nehmen. 
Ich wünsche mir viel. Und oft viel zu viel. Und doch wünsche ich mir vor allem eins: Das ich mir die kleinen Sternstunden bewahre. Sternstunden. Sternminuten. Sternsekunden.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Adventsimpressionen

Dies sind die schönen Seiten des Advents. Weshalb ich die Vorweihnachtszeit so liebe!