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Donnerstag, 9. Juni 2016

{DIY} Travel Journal

Als ich irgendwann letztens ein kreatives Geburtstagsgeschenk für eine Freundin brauchte, habe ich spontan ein Travel Journal gebastelt. Wer schreibt denn nicht gerne seine Gedanken während einer Reise auf, kritzelt ein bisschen oder klebt Eintrittskarten ein? Und das Ganze wird noch ein bisschen cooler, wenn es dafür ein eigenes, liebevoll gestaltetes Buch gibt - und nicht nur das Tagebuch.
Meine Freundin wird für längere Zeit nach Down Under gehen und generell schlägt ihr Herz für den Inselkontinent - deswegen ist dieses Travel Journal jetzt ganz besonders für Australien gestaltet. Den Länderumriss kann man aber natürlich ersetzen.
Ihr braucht: 
DIN A5 Notizbuch (kariert oder blanko)
Fotomaterial zum Thema Fernweh/Reisen (von Tumblr/Pinterest, euer eigenes) 
eine alte Landkarte oder Autokarte, die ihr zerschnibbeln dürft
schwarzer Fineliner, bunte Filzstifte
Washitape
Schere und Kleber
Innen ist das Buch relativ leer - ich wollte meiner Freundin keinerlei Einschränkungen setzen, lediglich einen Impuls geben (und ein schönes Notizbuch). Was ich dennoch gemacht habe: Eine Seite für die Packliste vorbestimmt, eine Landkarte von Australien nochmal reingeklebt und eine Seite mit kleinen Motivationssprüchen (für schlechte Zeiten). Die Anregungen und die Motivationssprüche habe ich von Pinterest. Die Australienkarte auf dem Cover habe ich selbst geklebt aus verschiedenen, kleinen Fotoschnipseln (die größtenteils von Tumblr stammen).
Mein Moodboard zu Travel Journals (ohne Scheiß, ich liebe solche Dinger!) und meine Inspiration findet ihr hier.

Dienstag, 10. November 2015

Zwischen Dunkerque und Dover

Ein Glück ist niemals erreicht.
Mich lockt ein fernstes Gefunkel,
mich lockt ein raunendes Dunkel
ins nebelhafte Vielleicht.
 Joachim Ringelnatz

Montag, 7. September 2015

Fernweh

Es ist jetzt Semptember. Es ist Herbst. Und der Sommer scheint schon wieder ewig her. 
Draußen ist es kalt und nass. Und gedanklich träume ich mich zurück in die Wärme des Sommers. Die Sonnenstrahlen, die mein Gesicht kitzeln. Der kräftige Wind auf dem Berg. Das Vogelgezwitscher, als wir morgens aufgewacht sind und die Wellen rauschen hörten. Unser Morgenschwimmen im Fluss, als noch niemand da war. 

Ich habe wieder Fernweh. Möchte nicht zurück, aber wieder ganz weit weg. Mich auf das Neue konzentrieren und nicht gebunden sein in meinen Plänen. Ich habe Lust, die Welt zu entdecken! 

Mein Sommer war der Anfang. Sechs Wochen war ich unterwegs. Und weil ich mich so gerne daran erinner, lasse ich dem Revue passieren. Hier. 
Es ist kalt und nass draußen. Ich habe Ruhe, um meine Fotos zu sortieren und das Ganze gedanklich zu ordnen. Mein Fernweh zu genießen.